Krug: Profis pfeifen auch nicht besser: Viele Fragen bleiben unbeantwortet
03.04.2008
Krug: 'Profis pfeifen auch nicht besser': Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Frankfurt/Main (dpa). Die geplante Einführung von Profi- Schiedsrichtern im Fußball sorgt unter den deutschen Referees für ein geteiltes Echo. Manfred Amerell, Mitglied im Schiedsrichter-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), sieht die Entwicklung zum 'Full- Time-Schiedsrichter' als eine logische Konsequenz der allgemeinen Entwicklung des Fußballs: 'Die Kommerzialisierung im Sport macht auch vor den Fußball-Schiedsrichtern nicht Halt.' Der Vorschlag von Josef Blatter, dem Präsidenten des Weltfußball-Verbandes FIFA, noch in diesem Jahr eine erste Elitegruppe von weltweit 40 Pfeifenmännern zu bilden, betrachtet der Medien-Sprecher der deutschen Schiedsrichter hingegen mit Skepsis. 'Wichtige Details wie die Bezahlung und die soziale Absicherung während und nach der Profi-Zeit sind noch nicht geklärt', betonte Amerell.
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