Mönchengladbach: In Drogenbunkern Waffen entdeckt
03.04.2008
Mönchengladbach: In Drogenbunkern Waffen entdeckt. Am 1. Februar nahmen Polizeibeamte die vier Krefelder in Mönchengladbach fest. Nach monatelanger Observierung und Telefonüberwachung waren die 23, 27 und 30 Jahre alten Männer ins Fadenkreuz von Drogenfahndern geraten. Jetzt sitzen sie vor der Ersten Strafkammer am Mönchengladbacher Landgericht auf der Anklagebank. Der Staatsanwalt ist überzeugt, dass die vier als Mitglieder einer Bande seit Mitte 2004 bis zum Tag der Festnahme mit Drogen in Gladbach, Viersen und Krefeld gedealt haben. Die Anklage geht von einer wechselnden Tatbeteiligung aus. Der 23-Jährige hatte sich allerdings bereits bei der Polizei als Chef der Bande bezeichnet. In Bunkerwohnungen in Krefeld entdeckten die Beamten Marihuana und Ecstasypillen, aber auch zehn Kilogramm Amphetamine. Die sollten mit Koffein auf 30 Kilo verkaufsfertige Ware gestreckt werden, so gestern ein Kriminalbeamter. Da sei die Polizei den Tätern offenbar zuvorgekommen, sagte der Zeuge lächelnd. Außerdem wurden im Februar Schusswaffen und Sprengstoff in den Bunkerwohnungen gefunden. Deshalb enthält die Anklage auch den Vorwurf unerlaubten Waffenbesitzes und illegalen Erwerbs von Kriegswaffen.
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